«Das Tier hat ein fühlendes Herz wie du. Das Tier hat Freude und Schmerz wie du. Das Tier hat einen Hang zum Sterben wie du. Das Tier hat ein Recht zu leben wie du.»
(Peter Rosegger)

Studien

  • Vegetarische Ernährung verbessert Fitness bei Diabetikern

    Forscher aus Prag untersuchten bei 74 Patienten mit Typ-2-Diabetes den Einfluss einer vegetarischen Ernährung und einer konventionellen Ernährung mit gleicher Kalorieneinschränkung auf die körperliche Fitness und die Ausdauer. Sie konnten nachweisen, dass die vegetarische Ernährung die körperliche Fitness effektiver verbesserte als die konventionelle kalorienreduzierte Diät.

    Referenz:
    Veleba J, Matoulek M et al.: "A Vegetarian vs. Conventional Hypocaloric Diet: The Effect on Physical Fitness in Response to Aerobic Exercise in Patients with Type 2 Diabetes." A Parallel Randomized Study; Nutrients. 2016 Oct 26;8(11).

     
  • Ernährungsfaktoren und akute Pankreatitis

    US-Wissenschaftler untersuchten bei 145.886 Amerikanern verschiedener Herkunft den Zusammenhang zwischen den Ernährungsgewohnheiten und dem Auftreten einer akuten Pankreatitis. Der Verzehr von gesättigtem Fett, Cholesterin, rotem Fleisch und Eiern war positiv mit einer akuten Pankreatitis assoziiert, die mit Gallensteinen zusammenhing. Die Aufnahme von Pflanzenfasern verminderte jedoch das Risiko für eine akute Pankreatitis bei bekannten Gallensteinen. Das Kaffeetrinken schützte gegen akute Pankreatitis, die nicht mit Gallensteinen zusammenhing. Auch die Vitamin-D-Aufnahme war invers mit der Entwicklung einer Pankreatitis bei Gallensteinleiden assoziiert.

    Referenz:
    Setiawan VW1, Pandol SJ et al.: Dietary Factors Reduce Risk of Acute Pancreatitis in a Large Multiethnic Cohort; Clin Gastroenterol Hepatol. 2016 Sep 5

     
  • Ernährungsgewohnheiten und Knochendichte

    Eine Forschergruppe aus Australien untersuchte bei 1182 Erwachsenen im Alter von 50 Jahren und darüber den Zusammenhang zwischen den Ernährungsgewohnheiten und der Knochendichte. Dabei stellten sie fest, dass der Western-Diet-Ernährungsstil ein vermehrtes Auftreten von niedriger Knochendichte begünstigte.

    Der Western-Diet-Ernährungsstil beinhaltet einen hohen Verzehr von Fleischprodukten und rotem Fleisch, Softdrinks, Weißbrot, Junk-Food etc. Ein hoher Verzehr von Obst, Gemüse und Milchprodukten war positiv mit der Knochendichte assoziiert.

    Referenz:
    Yohannes Adama Melaku , Tiffany K. Gill et al.: Association between dietary patterns and low bone mineral density among adults aged 50 years and above: findings from the North West Adelaide Health Study (NWAHS); British Journal of Nutrition, Volume 116, Issue 8, October 2016, pp. 1437-1446

     
  • Schleichende Hirnschäden durch Toxoplasmose

    Nach Schätzungen von Fachleuten trägt jeder Zweite in Deutschland den Erreger Toxoplasmose gondii in seinem Körper. Die Infektion galt bisher nur für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem und für Schwangere als gefährlich. Für rund 90 Prozent der mit Toxoplasmose Angesteckten würde die Infektion keine Folgen haben, so die bisher weitverbreitete Ansicht. Eine Studie des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund ist jetzt zu ganz anderen Ergebnissen gekommen.

    Die Wissenschaftler testeten in einer Doppelblindstudie die geistigen Leistungen von über 60-Jährigen. Die eine Hälfte war latent mit Toxoplasmose infiziert, die andere Hälfte nicht. Alle Studienteilnehmer mussten verschiedene Tests zur Erfassung der Hirnleistungsfähigkeit durchführen. Die Toxoplasmose-positiven Probanden schnitten im Arbeitsgedächtnis-Test um 35 Prozent schlechter ab als die Nichtinfizierten. Es zeigten sich auch Unterschiede bei der Bestimmung der Hirnströme. Nach Auffassung der Forscher lassen die Ergebnisse den Schluss zu, dass eine latente Infektion mit Toxoplasma gondii zu Spätfolgen im Gehirn führen könne. Geplant sind nun Folgestudien zur Klärung der Frage, ob es einen Zusammenhang von Toxoplasmose und Demenz gibt. Eine Toxoplasmoseansteckung erfolgt u.a. auch durch den Verzehr von rohem Fleisch oder entsprechenden Fleischprodukten oder von nicht durchgegartem Fleisch.

    Referenz:
    scinexx.de, 25.10.2016: Schleichende Hirnschäden durch Toxoplasmose?

     
  • Textilfarbe in Lebensmitteln

    Lebensmittelfarbe 200Forscher der Universität Hohenheim stellten bei Untersuchungen fest, dass die dunkelrote Färbung der Fleischwaren unter anderem durch einen Textilfarbstoff zustande kommt, der für die Färbung von Lebensmitteln gar nicht zugelassen ist.

    Unbehandelt haben Wurst und Fleischwaren einen grauen Farbton, weshalb die Wurst- und Fleischprodukte zur Verbesserung des Aussehens mit Farbstoffen eingefärbt werden. Die meisten natürlichen Lebensmittelfarbstoffe sind aber nicht sonderlich licht- und hitzestabil und verändern auch bei unterschiedlichen PH-Werten ihren Farbton.

    Von Seiten der Hersteller der Fleischwaren besteht deshalb der Wunsch nach einer hohen Farbstabilität ihrer Produkte. Die Wissenschaftler aus Hohenheim konnten mit Hilfe modernster Analysetechnik nachweisen, dass das Färbemittel nicht nur Pigmente der Roten Bete und Hibiskus-Pigmente enthielt, sondern auch einen sogenannten Azofarbstoff, der für die Verwendung in Lebensmitteln überhaupt nicht erlaubt ist.

    Referenz:
    derstandard.at, 19.09.2016: Dunkelrot: Textilfarbe in Lebensmittel entdeckt

     

Fleisch macht krank!

Während man noch vor einigen Jahren glaubte, dass Fleisch wichtiger Bestandteil der Ernährung sei, weiß man heute: Das Gegenteil ist der Fall! Fleisch ist ein Genussmittel und für den Großteil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Gicht, Osteoporose, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes usw. mitverantwortlich...Zu den Gesundheitsrisiken

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